Versatel und der Sphairon-Router

Unser privates Versatel-DSL zu Hause ist nie sauber gelaufen (wobei die DSL-Technik ja von der auch nicht ganz sauberen Telekom kommt), trotz zweier Technikerbesuche. Die im http://www.versaforum.de/ vielfach beschriebenen Verbindungsabbrüche traten zuhauf auf, ohne System, mal mehr, mal weniger.

Mit dem Vertrag hatte ich – eine der 70 größten Dummheiten meines kurzen Lebens – für 4 EUR im Monat den Sphairon-Router mitabonniert (allerdings ohne Rückgaberecht, was mir erst später klar wurde), der der Hauptschuldige an der Misere war. Ein wahrer Kackehaufen, das Teil. Er bricht, auch lt. Aussage eines der Versatel-Techniker, bei jeder kleinen Störung die Verbindung ab (die Versatel-Techniker sind übrigens kompetent und nett, im Gegensatz zu der unsäglichen Hotline, die sich eiskalt auf den Standpunkt stellte, Grund für die Abbrüche seien „User-Requests“ (stellt Euch mal vor da hätten unbeleckte FreizeitsurferInnen angerufen), was sachlich richtig ist , wenn man die von Versatel mitgelieferten Router als zum Kunden zugehörig betrachtet)).

Irgendwann habe ich den einfachsten der Netgear-WLAN-Router gekauft, an das Versatel-Modem angeschlossen – läuft. Hin und wieder bricht noch immer die Verbindung ab, aber viel, viel seltener. Zu versuchen, den Sphairon-Kackehaufen zurück zu geben, wird mit Sicherheit nicht einfach – vielleicht lasse ich es gleich (kündige dann aber den Versatel-Vertrag nach der Mindestlaufzeit).

Kurz: Lasst Euch bei einem Vertragsabschluss mit wem auch immer keinesfalls einen Sphairon-Router andrehen!

Generell muss ich allerdings sagen, dass sich Versatel, im Rahmen ihrer geringen Möglichkeiten, immer um eine Lösung des Problems bemüht hat. Ich rate weder zu noch ab. Kabel Deutschland, wo meine Mutter nun ihren Zugang gebucht hat, ist da eine ganz andere Kiste, von der ein anderer Tag erzählen wird.

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